„Wir hatten wirklich ’ne schöne Zeit und ich hoffe das habt ihr auch!“ – Rückblick auf das Erzählcafe im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Roten Straße

Mehr als 50 Personen lauschten gespannt den Erzählungen der ehemaligen BewohnerInnen der Roten Straße. Es erzählten ein ehemaliger Besetzer und eine Person, die Mitte der 80er Jahre in der Roten Straße wohnte.

Die Erinnerungen an diese Zeit waren durchweg positiv, „trotz Alltagsproblemen, die eben so entstehen“. Neben der kollektiven Haushaltskasse und einem „Jour Fix“ zum gemeinsamen Kochen und Essen, sei auch politisches Engagement innerhalb und außerhalb der WG immer eine Selbstverständlichkeit gewesen.

Im Rahmen der Veranstaltung gaben sich auch weitere ehemalige BewohnerInnen zu erkennen und hoben die Bedeutung des selbstverwalteten Wohnens hervor.

Dabei wurde auch immer wieder der Apell deutlich, weiter um die Häuser und selbstverwaltetes Wohnen zu kämpfen: „Wir hatten wirklich ’ne schöne Zeit und ich hoffe das habt ihr auch!
„Die Rote Straße hat von Anfang an ihre Berechtigung gehabt. Und deshalb auch heute noch.“ Das Studentenwerk ist in der Pflicht die Selbstverwaltung zuzulassen und zu unterstützen. Das war damals der Deal, so what!“

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Fotoausstellung der Hausprojekte in der Roten Straße – Kleiner Rückblick

Im Rahmen der gestrigen Fotoausstellung von den Hausprojekten der Roten Straße, konnten im Holbornschen Haus interessante Aspekte des Zusammenlebens und des gesellschaftspolitischen Outputs der Häuser betrachtet werden.

Die Ausstellung war in drei Bereiche gegliedert: Konflikt mit dem Studentenwerk, selbstverwaltetes Wohnen, sowie der politische Ausdruck der Häuser.

Auf einer Leinwand wurden zusätzlich alte Einträge aus den WG- Büchern und die ein oder andere Anekdote gezeigt. Diese Einträge gingen bis in das Jahr 1985 zurück.

Die Ausstellung zeigt, welche historische Bedeutung die Häuser haben und machen klar, dass selbstverwaltetes Wohnen, wie in der Roten Straße, das kulturelle und politische Leben in Göttingen prägen!

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Bezahlbarer Wohnraum für alle – Symbolische Aktion an der Z-Mensa

Gestern wurden die Forderungen, welche von vielen Leuten auf einer Tapete bei der letzten Kundgebung niedergeschrieben wurden, nun auch in die Öffentlichkeit gebracht.

Darunter waren Forderungen wie „Bezahlbaren und solidarischen Wohnraum erhalten“ oder „Gegen Mieterhöhungen! Kommt euren sozialen Auftrag nach!“ zu lesen.

Grund für das Anbringen ist die anstehende Vorstandssitzung des Studentenwerks diesen Freitag, welche gleichzeitig auch die letzte vor der Stiftungsratssitzung darstellt, auf der wegweisende Entscheidungen bezüglich des Sanierungsbeginn der Roten Straße getroffen werden.

Egal ob Regen oder Studiwerk Göttingen, die Rote Straße lässt sich nicht kleinkriegen!

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Gentrifizierung in Göttingen – Rückblick auf unsere erste Veranstaltung

Gestern startete unsere  Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag von Michael Mießner über Gentrifizierung in Göttingen. Im Rahmen des Vortrags wurden aktuelle Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in Göttingen aufgezeigt. Da unter anderem Wohnungen in Göttingen von lokalen und überregionalen Investoren als Anlageobjekt mit hoher Renditeerwartung gesehen werden steigen die Mieten stetig. Damit einhergehende Verdrängungsprozesse führen dazu, dass Menschen mit geringem Einkommen an den Stadtrand und teilweise sogar darüber hinaus gedrängt werden. Diese Entwicklung macht es daher umso wichtiger sozialverträglichen und kollektiven Wohnraum in der Innenstadt, wie den der Hausprojekte Rote Straße, zu erhalten! In diesem Sinne: Rote bleibt!

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Rote bleibt – Ist doch klar!

Seit einigen Wochen findet sich ein wunderschönes Soli-Graffiti an einer Mauer der Innenstadt Göttingens. Vielen Dank dafür!

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Rote Straße – Veranstaltungsreihe – Jetzt geht´s los!

In Kürze werden wir einige Veranstaltungen anbieten. Checkt die Plakate, kommt vorbei und tauscht euch mit uns aus! Wir freuen uns auf euch!

Hier ein Überblick über alle Veranstaltungen:

Gentrifizierung in Göttingen
Ein innenstädtisches und ein studentisches Phänomen? Mit Dr. Michael Mießner
07.03. – 18 Uhr – Dabis Kaffeestube; Rote Straße 39

Rote Straße. Ein Blick hinter die Fassade
Fotoausstellung und Sektempfang
14.03 – 18 Uhr – Holbornsches HausGeschichten von früher

Erzählcafe über die wilden Jahre in der Roten Straße
21.03 – 18.30 Uhr – Obere Maschstraße 10

Gemeinsam kreativ werden!
Schilder basteln für die Demo
07.04 – 15 Uhr – Innenhof Rote Straße

Lause bleibt!
Aktivist*innen aus Kreuzberg über ihren Kampf gegen Verdrängung
12.04 – 19 Uhr – Obere Maschstraße 10

Demonstration
„Hohe Mieten – Kaputte Häuser- Nicht mit uns!“
Gemeinsam gegen soziale Verdrängung!
21.04 – 14 Uhr Obere Maschstraße 10 / Platz der Synagoge

 

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Rote Straße: Aktionen trotz Verhandlungsstillstand / Studentenwerk sicherte schon 2009 Kostenübernahme der Sanierung zu

Die BewohnerInnen der Roten Straße 1-5 und Burgstraße 52 warten weiterhin auf den Beginn der Sanierung ihrer Häuser, deren Kosten zu übernehmen ihnen Studentenwerks-Geschäftsführer Jörg Magull schon vor neun Jahren schriftlich zusicherte. In der Zwischenzeit planen die BewohnerInnen mehrere Veranstaltungen zu Geschichte und Gegenwart des Wohnens in Göttingen.

Die Verhandlungen zwischen BewohnerInnen und Studentenwerk liegen weiterhin auf Eis. Trotz der mehrfachen öffentlich Äußerung des Wunsches, die Planungen der dringend sanierungsbedürftigen Wohnheime fortzuführen und mit den Sanierungen zu beginnen, führt das Studentenwerk seine Politik des Stillstands fort. Der Geschäftsführer des Studentenwerks, Jörg Magull, zeigt sich den BewohnerInnen gegenüber nach wie vor nicht gewillt, sich in Punkto Kostenübernahme zu bewegen.

Eine Sprecherin der BewohnerInnen erklärt: „Das Verhalten Jörg Magulls ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Nicht nur, dass es selbstverständlich zu den ureigenen Aufgaben eines Vermieters gehört, für die Objekte, für die Miete kassiert wird, Sorge zu tragen. Selbst der Stiftungsrat des Studentenwerks hat Herrn Magull längst zum Handeln aufgefordert. Wir sehen uns gezwungen, das Studentenwerk an seine eigenen Versprechungen zu erinnern.“

Jörg Magull schrieb schon 2009 in einem Briefwechsel mit der „Here to Stay“-Kampagne, die sich damals ebenso für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums einsetzte, unter anderem: „Bei der Beantwortung der hypothetischen Frage zur Finanzierung etwaiger größerer Sanierungen (…) lässt sich nur auf die Rückstellungen verweisen. Sind diese aufgezehrt, obliegt dem Vermieter die Kostentragung (sic!).“

Die Sprecherin sagt: „Dieser Fall ist nun offensichtlich eingetreten. Herr Magull, stehen Sie zu Ihrer Verantwortung und Ihren eigenen Aussagen!“ Der Appell der Bewohnerinnen richtet sich auch an den Stiftungsrat des Studentenwerks, der Anfang April auf einer Sondersitzung über die Zukunft
der Roten Straße 1-5, Burgstraße 52 entscheiden will. Sie erwarten einen klaren Sanierungsplan als Ergebnis des Treffens.

Die BewohnerInnen organisieren unterdessen eine Veranstaltungsreihe, die die aktuellen Ereignisse rund um ihre Häuser aufgreift und historisch einordnet. Erster Termin ist der 7. März, 18 Uhr, in „Dabis Kaffeestube“ in der Roten Straße 39, wo der Humangeograph Dr. Michael Mießner zu
Gentrifizierung in Göttingen referieren wird. Anschließend folgen unter anderem eine Fotoausstellung zum Leben, Wohnen und der Selbstverwaltung in der Roten Straße sowie ein Erzählcafé mit ehemaligen BewohnerInnen. Außerdem rufen die BewohnerInnen zu einer Demonstration unter dem Motto „Hohe Mieten- Kaputte Häuser- Nicht mit uns!“ gegen soziale Verdrängung am 21. April auf.

Hier ein Überblick über alle Veranstaltungen:

Gentrifizierung in Göttingen
Ein innenstädtisches und ein studentisches Phänomen? Mit Dr. Michael Mießner
07.03. – 18 Uhr – Dabis Kaffeestube; Rote Straße 39

Rote Straße. Ein Blick hinter die Fassade
Fotoausstellung und Sektempfang
14.03 – 18 Uhr – Holbornsches HausGeschichten von früher

Erzählcafe über die wilden Jahre in der Roten Straße
21.03 – 18.30 Uhr – Obere Maschstraße 10

Gemeinsam kreativ werden!
Schilder basteln für die Demo
07.04 – 15 Uhr – Innenhof Rote Straße

Lause bleibt!
Aktivist*innen aus Kreuzberg über ihren Kampf gegen Verdrängung
12.04 – 19 Uhr – Obere Maschstraße 10

Demonstration
„Hohe Mieten – Kaputte Häuser- Nicht mit uns!“
Gemeinsam gegen soziale Verdrängung!
21.04 – 14 Uhr Obere Maschstraße 10 / Platz der Synagoge

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Keine halben Sachen, saniert endlich die Rote!

Zentralmensa Studentenwerk Göttingen am 31.Januar 2018

Heute haben wir noch mal dem Studentenwerk Göttingen und seinem geschäftsführenden Vorstandsmitglied Jörg Magull versucht, auf die Sprünge zu helfen.

Nachdem in der vergangenen Stiftungsratsitzung beschlossen wurde, die Rote Straße zu sanieren, ist jetzt die Zeit gekommen, diesen Beschluss umzusetzen.

Wir sagen Jörg Magull klipp und klar: Es gibt keine offenen Fragen, außer den Beginn der Instandsetzung. Der Vermieter ist verpflichtet, die Instandsetzung durchzuführen, da gibt es keine Diskussion.

Wir werden nicht für das Fehlverhalten des Studentenwerks aufkommen!

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Solidarische Grüße aus Bremen! Weitere Soli-Bilder!

Kürzlich erreichten uns solidarische Grüße aus Bremen. Vielen Dank dafür! Mehr Bilder findet ihr hier!

 

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ffn-Radio Beitrag zur Kundgebung

Unsere Pressesprecherin Lisa Hoffman hatte vor der Kundgebung noch die Gelegenheit, mit ffn zu sprechen. Den Beitrag gibts zum nachhören hier.

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