Hofkino in der Roten!

Wir veranstalten am kommenden Mittwoch wieder ein Hofkino. Kommt gern rum auf ein kühles Getränk und schaut mit!

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Hofkino am 31.05.2018 – Rückblick

Am Donnerstagabend, den 31.05.2018, veranstalteten wir mit ca. 60 Menschen ein gemütliches Hofkino bei uns in der Roten Straße und schauten uns gemeinsam den Film „buy buy st. pauli“ an.

Wir wünschen der „Initiative Esso Häuser“ weiterhin viel Erfolg bei ihrem Kampf gegen Verdrängung und für ein Recht auf Stadt für alle!

Mehr Informationen gibt es hier: http://www.initiative-esso-haeuser.de

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Hofkino der Hausprojekte der Roten Straße

Wir wollen gemeinsam mit euch den Film „buy buy st. pauli“ im Innenhof der Hausprojekte Rote Straße anschauen!

Hier eine Beschreibung des Inhalts:

„Was weg ist ist weg! Das kommt nicht wieder!“ sagt Andreas energisch. Er wohnt seit 1988 in den Esso-Häusern auf St. Pauli. Diese stehen exemplarisch für einen überall – und nicht nur auf St.Pauli – stattfindenden Verdrängungsprozess. In ihrer Langzeitdokumentation „buy buy st. pauli“ begleiten die Filmemacher_innen den Kampf der Bewohner_innen der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer_innen gegen den Abriss. Sie haben zahlreiche Demonstrationen gefilmt, waren bei subversiven Aktionen und Brushmobs dabei, haben Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll eingerichtete Wohnzimmer eingefangen – bis zum Packen der Umzugskartons.
Dabei will der Film wichtige Fragen stellen: War der Abriss wirklich unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen belohnt werden? Zu Wort kommen nicht nur Aktivist_innen der Initiative Esso-Häuser sowie Bewohner_innen, Nachbar_innen und Gewerbetreibende, sondern auch die Politik, Investoren und eine Architektin.

Eintritt ist frei, für Knabbereien und Getränke wird gesorgt!
31.5 I 21:00 Uhr I Innenhof Hausprojekte Rote Straße

 

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Our House Nansen 1

Am 30.04.2018 wurde ein Haus in Göttingen besetzt. Wir freuen uns über die Besetzung des leerstehenden Student*innenwohnheims in der Fridtjof-Nansen-Straße 1 und erklären uns solidarisch mit den Aktivist*innen! Weitere Infos findet ihr auf dem Blog https://nanseneins.noblogs.org/

Die Häuser denen, die sie brauchen!

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Fotos von unserer Demonstration am 21.04.2018

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Pressemitteilung: 400 Göttinger demonstrieren für die Rote Straße und soziales Wohnen

Über 400 GöttingerInnen haben sich am Samstagnachmittag an einer Demonstration der Hausprojekte Rote Straße 1-5/Burgstraße 52 beteiligt. Die Teilnehmenden forderten den bedingungslosen Erhalt der Häuser sowie eine sozialere Gestaltung der Wohnraumpolitik in Göttingen. Die Demonstration wurde durch zahlreiche Unterstützungsbekundungen begleitet.

Ab 14 Uhr sammelten sich die Teilnehmenden vor dem sozialen Zentrum „OM10“ am Platz der Synagoge, um von dort aus in einem lautstarken und bunten Demonstrationszug durch die Innenstadt zu ziehen. Viele Transparente, Fahnen und Schilder schmückten die Reihen. An der Spitze der Demonstration hieß es auf Bannern „Hohe Mieten, kaputte Häuser – nicht mit uns“.

Die Teilnehmenden bekundeten ihre Solidarität mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der selbstverwalteten Wohnprojekte Rote Straße 1-5/Burgstraße 52 in der Göttinger Innenstadt. Über Jahrzehnte hatte deren Vermieter, das Studentenwerk Göttingen, notwendige Instandhaltungsmaßnahmen der Häuser verschleppt, sodass diese gegenwärtig stark sanierungsbedürftig sind. Zwar ist nach breitem öffentlichen Protest mittlerweile der Sanierungsbeginn für dieses Jahr angekündigt, noch immer sollen die studentischen Mieter aber für den Großteil der durch das Studentenwerk verschuldeten Kosten aufkommen.

Eine Sprecherin der BewohnerInnen erklärt hierzu: „Die zahlreiche Beteiligung an unserer heutigen Demonstration hat einmal mehr gezeigt, dass die Göttinger Stadtgesellschaft hinter unseren Forderungen steht: Das Studentenwerk soll seinem Auftrag, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten, nachkommen und die Finanzierung der Sanierung vollumfänglich übernehmen.“ Entlang der Demonstrationsstrecke erklärten sich PassantInnen und AnwohnerInnen durch Transparente, Rufe und Beifall wiederholt solidarisch mit den Protestierenden.

Auf der Weender Landstraße kam es zu einer völlig unangemessenen Eskalation seitens der Polizei. Diese attackierte die völlig friedliche Demonstration und nahm eine Person zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam. Die OrganisatorInnen werten diesen Angriff als gezielte Provokation: „Offensichtlich konnte die Polizei es nicht auf sich beruhen lassen, dass die BewohnerInnen der Roten Straße eine friedliche Demonstration abhalten. Der Kampf um Wohnraum ist ein wichtiges Thema, welcher durch breiten Protest auf die Straße getragen werden muss!“

Die Demonstration machte auch auf die prekäre Wohnsituation vieler Menschen in Göttingen aufmerksam. Insbesondere in der Innenstadt sind Mietpreise in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Die soziale Verdrängung einkommensschwacher MieterInnen ist eine Folge. Stellvertretend machten in Redebeiträgen unter anderem die Groner BürgerInnen-Initiative „Grobiane“, das „BürgerInnenforum Waageplatz“ auf die Auswirkungen der Verknappung von und Spekulation mit Wohnraum aufmerksam. Auch zahlreiche weitere stadtpolitische Gruppen und Initiativen erklärten ihren Unmut.1

Die Demonstration endete gegen 16 Uhr auf dem Zentralcampus. In einem Redebeitrag richteten sich die BewohnerInnen hier noch einmal an das Studentenwerk, dessen Büros in unmittelbarer Nähe sind. Darin hieß es: „Wir gehen davon aus, dass das Studentenwerk seinen Worten nun Taten folgen lässt und umgehend mit den nötigen Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen beginnt, um unsere Häuser in der Göttinger Innenstadt zu erhalten.“ Des Weiteren forderten die BewohnerInnen „die Landesregierung auf, ihr Versprechen aus dem aktuellen Koalitionsvertrag einzulösen und studentisches Wohnen in Zukunft angemessen finanziell zu fördern.“

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Unser Redebeitrag auf unserer Demo am 21.04.2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Die Häuser in der Roten Straße wurden in den 70er Jahren besetzt. Die damaligen Bewohner_innen verhinderten dadurch den Abriss der denkmalgeschützten Gebäude. Seitdem gehören die Häuser dem Göttinger Studentenwerk. Die einzigen größeren Sanierungsmaßnahmen wurden in den 70er Jahren durchgeführt und vom Land Niedersachsen finanziert. Die damals durchgeführte Sanierung erweist sich aus heutiger Perspektive als bautechnisch falsches Vorgehen, welches seinen Teil zu der aktuellen misslichen Lage beigetragen hat. Die folgende Untätigkeit und wenn überhaupt flickenhafte Instandhaltung der Häuser tat ihr übriges.

Diese Verschleppung von notwendigen Sanierungsarbeiten wurde von uns immer kritisiert. Wir forderten schon seit den Auseinandersetzungen mit dem Studentenwerk im Rahmen der „Here to stay“-Kampagne“ 2008 ein bauliches Gutachten; dieses wurde jedoch erst 2016 durchgeführt – als die Dringlichkeit nicht mehr zu leugnen war. Wir als Bewohner_innen haben in den letzten Jahren immer wieder auf diesen fahrlässigen Umgang des Studentenwerks mit den Häusern hingewiesen, da der offensichtlich schlechte Zustand der Häuser sogar uns als Bewohner_innen ohne fachliche Expertise auffiel. Seitdem ist klar, dass unsere Häuser nahezu baufällig sind und dringend instandgesetzt werden müssen. Seit 2015 befinden wir uns nun in Gesprächen mit dem Studentenwerk über die Ausgestaltung der anstehenden Instandsetzungsarbeiten. Um zu verhindern, dass das Studentenwerk nach der Sanierung Einzelapartments einrichtet und somit nicht nur Wohnplätze in der Innenstadt abbaut sondern auch weiter kollektive Wohnformen verdrängt, haben wir eigene Baupläne in Zusammenarbeit mit einer Architektin erstellt und durchgesetzt. Erst als es um die Frage ging, wer die Kosten für die anstehenden Arbeiten tragen soll, wurde das profitorientierte Handeln des Studentenwerks deutlich. Die Kosten von knapp sechs Millionen Euro sollten wir als Bewohner_innen über unsere Mieten komplett selbst bezahlen. Das ist nicht nur rechtlich äußerst fragwürdig, sondern auch für uns als in finanziell prekären Verhältnissen lebende Studierende schlicht nicht tragbar! Continue reading

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Pressemitteilung: Baubeginn der Hausprojekte Rote Straße für 2018 zugesichert

Im Konflikt um die nahezu baufälligen Häuser Rote Str. 1-5 / Burgstr. 52 gab es bei der gestrigen außerordentlichen Stiftungsratssitzung eine einschneidende Entscheidung in die richtige Richtung. Stiftungsratsvorsitzende und Präsidentin der Universität Göttingen Frau Prof. Dr. Beisiegel hat zugesichert, dass die Bauarbeiten noch 2018 beginnen und das nötige Budget hierfür in den Wirtschaftsplan des laufenden Jahres nachträglich eingeschrieben wurde.

Die Bewohner_innen begrüßen diese Entscheidung, da nun endlich die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen ohne weitere Bedingungen noch dieses Jahr begonnen werden. Die Pressesprecherin der Roten Straße dazu: „Als engagierte Mieter_innen der Häuser freuen wir uns, dass unser selbstverwalteter Wohnraum erhalten wird und die Instandsetzung nicht länger mit fadenscheinigen Argumenten hinausgezögert wird.“

Als weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung werten die Bewohner_innen die Entkoppelung des Baubeginns und einer Einigung bei der Finanzierung. So hat Frau Beisiegel deutlich gemacht, dass die baulichen Maßnahmen sofort beginnen sollen und hierfür keine weiteren Verhandlungen notwendig seien. In der Frage der Finanzierung erwarten die Bewohner_innen weiterhin den Einsatz des Vermieters – dem Studentenwerk Göttingen – welches in der Pflicht ist, seinen Wohnraum zu erhalten und wenn nötig, instand zu setzen.

Die neue niedersächsische Landesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag eine Fördersumme von 100 Mio. Euro für die Sanierung und den Neubau von Studierendenwohnheimen im Land festgeschrieben. Besonders mit Blick auf diese Fördergelder hatte Frau Beisiegel bereits im Vorjahr zugesichert, sich persönlich um eine Lösung zu bemühen. Auf dieses Engagement warten die Bewohner_innen weiterhin und hoffen dadurch auf eine Entlastung bezüglich der hohen Sanierungskosten.

Darüber hinaus ist den Bewohner_innen der Hausprojekte der Roten Straße bewusst, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine stehen, eine Bewohnerin erklärt abschließend: „Wir rufen alle betroffenen und solidarischen Menschen dazu auf, sich an der Demonstration „Hohe Mieten- Kaputte Häuser- Nicht mit uns- Gemeinsam gegen soziale Verdrängung“ am 21.04 zu beteiligen. Hiermit wollen wir ein Zeichen setzen, dass Verknappung von sozialverträglichem Wohnraum ein Problem in Göttingen ist, dass nicht nur uns betrifft.“

Sollten Sie weitere Informationen benötigen und/oder Nachfragen haben wenden sie sich unter folgender Nummer an unsere Pressesprecherin:

0152-17518301

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Solidarität mit dem Marburger Kneipenkollektiv HavannaAcht

Wir solidarisieren uns mit HavannaAcht in Marburg! HavannaAcht ist ein linkes Kneipenkollektiv, welches vielen Menschen als Rückzugsraum und als ein Ort des Austauschs dient! Der neue Hauseigentümer drohte den Betreiber*innen mit einer Verdopplung der Miete oder dem Rausschmiss. Weitere Infos zum HavannaAcht findet ihr hier.

Wir sagen ganz klar: Das HavannaAcht bleibt!

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Hohe Mieten – kaputte Häuser – Nicht mit uns!

Gemeinsam gegen soziale Verdrängung – Demonstration, 21.04. 14.00 Uhr Platz der Synagoge –

Hohe Mieten

In Göttingen wird, wie in vielen Städten, bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Allein in den letzten vier Jahren stiegen in der Göttinger Innenstadt die Mieten um 25%. Grund dafür ist eine neoliberale Umstrukturierung, die auch vor dem Wohnungsmarkt keinen Halt macht. Der faktische Wegfall von sozialem Wohnungsbau und städtische Aufwertungsprozesse tun das Ihre dazu. Sozialverträglicher und günstiger Wohnraum wird zur Mangelware. Wenn dadurch Menschen aus ihrem Umfeld an den Stadtrand oder sogar darüber hinaus verdrängt werden, dann wird gesellschaftliche Teilhabe zum Privileg derer, die es sich noch leisten können.

Kaputte Häuser

Zusätzlich zu steigenden Mieten werden viele Mieter*innen, so auch in Göttingen, mit verschleppten Sanierungen konfrontiert. Der durch die Untätigkeit des Vermieters, des Göttinger Studentenwerkes, verschuldete, miserable bauliche Zustand der Wohnprojekte in der Roten Straße bedroht ihren Fortbestand. Das Studentenwerk verfolgt nach wie vor die Strategie der Abwälzung der Kosten der dringend notwendigen Instandsetzung auf die Mieten der Bewohner*innen. Der Pflicht des Vermieters der Instandsetzung seiner Gebäude nachzukommen verweigert es sich, so lange sich die Bewohner*innen nicht bereit erklären die immensen Kosten zu tragen. Der Geschäftsführer des Studentenwerks ließ sogar durchblicken, dass er eine Räumung der Häuser wegen Baufälligkeit in Kauf nehmen würde und schafft somit die Situation einer versuchten Erpressung, um eine Kostenübernahme der Bewohner*innen zu erzwingen.

Die verschleppte Instandsetzung in der Roten Straße ist aber nur ein Extrembeispiel von vielen. Dass Versäumnisse der Vermieter*innen auch in Göttingen kein Einzelfall sind, lässt sich in Grone oder auch anhand der Situation der Mieter*innen in der Zimmermannstraße beobachten.

Nicht mit uns!

Seit mehr als zwei Jahren befinden wir uns nun mit dem Studentenwerk in der Auseinandersetzung um den Erhalt unserer Häuser – ob in Verhandlungen oder mit Protestaktionen. Fest steht: Wir werden uns nicht auf die Politik des Studentenwerkes einlassen und die Kosten einer Instandsetzung mit der Folge horrender Mieterhöhungen tragen. Wir werden uns nicht aus unseren Häusern verdrängen lassen – wir werden uns nicht räumen lassen!

Wir kämpfen weiterhin für Selbstverwaltung, den Erhalt kollektiver Wohnformen, sozialverträgliche Mieten und das schöne Leben – mit allen Mitteln!

Wir erklären uns solidarisch mit allen anderen Mieter*innen, die sich wehren. Das gilt für die Menschen in Grone, wo sich Anwohner*innen in Initiativen zusammenschließen um sich mit den Entwicklungen in ihrem Stadtteil auseinanderzusetzen oder für die Zimmermannstraße, wo sich Mieter*innen der selbstherrlichen und rücksichtslosen Art ihres Vermieters widersetzen.

Lasst uns am 21. April gemeinsam auf die Straße gehen, um ein deutliches Zeichen im Kampf für bessere Wohnbedingungen zu setzen! Für bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum in Göttingen und für den Erhalt widerständiger Projekte wie denen in der Roten Straße! Gemeinsam gegen soziale Verdrängung!

Zeit: 21.04.2018, 14 Uhr

Startpunkt: Platz der Synagoge

Die Hausprojekte Rote Straße

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